„Wohnstube“ für die Fledermauskolonie in der Kirche Eichberg

20 Jugendliche aus Rebstein-Marbach, Altstätten und Eichberg-Oberriet interessierten sich am 1. Juni für die Fledermauskolonie im Dachstuhl in der Kirche in Eichberg. René Güttinger aus Nesslau, ausgewiesener Feldermaus-Experte aus Nesslau referierte über dieses spannende Tier. In der Kirche in Eichberg leben über den Sommer ca. 500 Feldermäuse – während sie im Dachstuhl auf einem Quadratmeter Platz finden, beträgt die Grösse ihres Jagdgebietes, sie jagen ausschliesslich in der Nacht, ca. 500 Quadratkilometer. Eichberg ist einer von inzwischen nur noch 12 Standorten in der Schweiz, in der das Kleine und das Grosse Mausohr eine gemeinsame „Wohnstube“ haben. Zudem ist Eichberg der nördlichste Standort. Leider begann es kurz nach 21 Uhr leicht zu regnen und zu gewittern, so dass nur ein paar wenige Fledermäuse gegen 22 Uhr die Kirche verliessen. Wer bis dahin ausgeharrt hatte, konnte den Ausflug aus dem kleinen Fenster noch miterleben.Ende Oktober endete für die Jugendlichen das Gartenjahr: das Gemüse ist geerntet, das Unkraut gejätet, Pflanzen zurückgeschnitten und die Erde umgestochen. Nun kann der Garten ruhen, bis wir im Frühling 2018 mit dem Kultivieren beginnen. Alle Einsätze rund um den Garten haben grosse Freude bereitet und wenn das Wetter einmal nicht optimal war, haben wir uns davon auch nicht stressenlasen. Die Jugendlichen waren das ganze Jahr über mit Eifer dabei - das war das Schönste.

Text und Fotos: Martin Böhringer