Im Rahmen der Erwachsenenbildung machte sich letzten Freitag, den 1. März, eine Gruppe von 20 Personen unserer evangelisch-reformierten Kirchgemeinde auf nach St. Gallen. Ein vielfältiges Programm wurde geboten: Zunächst waren wir Gast bei der Gassenküche St. Gallen in der Linsebühlstrasse 82. Ein Mitarbeiter stellte uns die Gassenküche vor und ein Klient erzählte aus seinem Leben und über die Bedeutung der Gassenküche für ihn. Ein lebhafter Austausch fand statt, in dem wir auch alle unsere Fragen ins Gespräch bringen konnten. Unsere nächste Station war dann die „Stiftung Suchthilfe“ der „Fachstelle aufsuchende Sozialarbeit“ (FASA), in der wir von zwei sehr engagierten jungen Mitarbeitern in das Thema eingeführt wurden und intensiv miteinander ins Gespräch kamen. Es waren sehr interessante Stunden, die uns viele neue Erkenntnisse brachten! Beim anschliessenden feinen Mittagsmahl war dann ausreichend Zeit, über das Erlebte zu sprechen. Am Nachmittag bot ein 90-minütiger Stadtspaziergang zum Thema „Medizin im alten St. Gallen“ die Möglichkeit, an unterschiedlichen Plätzen vieles Wissenswerte zu Gesundheit und Heilung im alten St. Gallen zu erfahren: Was Vadian beispielsweise gegen die Ansteckung mit der Pest empfahl, wie es in den Badehäusern mit der Pflege und Hygiene vor sich ging, wann es das erste Badezimmer in St. Gallen gab und vieles mehr. In einem Café liessen wir dann den Tag gemütlich ausklingen, bevor wir uns wieder auf die Rückreise mit dem Zug begaben, erfüllt von vielen Eindrücken an einen wunderschönen Tag, den wir in guter Gemeinschaft verbringen durften und der sicherlich noch nachklingen wird.

Organisiert wurde der Anlass von Ute Neef, Pfarrerin der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Eichberg-Oberriet.

Text: Ute Neef

Fotos: Petra Erben