Die Anfrage beim Sozialamt, ob Strickarbeiten auch für Menschen in unserer Gemeinde gebraucht würden, führte zu einer neuen schönen Aufgabe. Materiell werde für Menschen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich gesorgt, vernahmen wir. Aber sehr wichtig wäre die Möglichkeit des Austauschs mit den hiesigen Menschen. Dazu bietet unsere Kirchgemeinde gerne Hand.

Seit der Eröffnung im Mai 2019 findet jeden Monat ein Begegnungscafé im Gleis 1 statt. Viel Fröhlichkeit und Herzlichkeit herrscht dabei. Für Heiterkeit und Lob sorgen auch die Bemühungen der Menschen, sich in Deutsch immer besser verständlich zu machen. Dass daneben Gebäck und Kaffee zum Geniessen einladen, ist selbstverständlich. Gäste aus dem Dorf sind jederzeit herzlich dazu eingeladen. 

Seit Herbst besteht zusätzlich die Möglichkeit, nähen zu lernen. Begeisterung und Eifer der Frauen sind gross. Unter den Teilnehmenden hat es Frauen, die sehr gut nähen können und dies in ihrer Heimat schon getan haben. Sie helfen mit, andere anzulernen und erleben die Freude, gebraucht zu werden.

Text und Fotos: Rosmarie Merz